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Sonntag, 4. November 2012

Maronensuppe


Herbstzeit ist Suppen- bzw. Eintopfzeit; ich habe Euch ja bereits erzählt, dass ich es liebe!

Einer unserer Favoriten hier im Haus ist die Maronensuppe, vor einigen Jahren aus dem Versuch heraus enstanden, die gekochten Maronen, die wir noch da hatten, zu verwerten.

Das braucht ihr für 4 Personen:
6 Kartoffeln, vorwiegend festkochend und mittelgroß
3 Möhren
1 Packung gekochte Maronen (findet man in Gemüsebateilungen größerer Supermärkte)
1l Gemüsefond oder -brühe
3 Zweige Thymian, 2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer, Muskat
etwas Sahne zum dekorieren
wer mag: 4 Scheiben guten Serranoschinken


So wirds gemacht:
Kartoffeln und Möhren schälen, grob würfeln.
Die Maronen ebenfalls grob würfeln.
Alles zusammen in einen großen Topf geben, mit dem Fond aufgießen und zum kochen bringen.
Lorbeerblätter und Thymianzweige dazugeben, 20 Minuten sanft köcheln lassen.
In dieser Zeit den Serranoschinken im Backofen bei 200°C auf einer Lage Backpapier kross ausbacken.
Nach Ablauf der 20 Minuten angelt ihr den Thymian und die Lorbeerblätter wieder heraus und püriert alles.
Je nach gewünschter Konsistenz noch Brühe angießen, ich mag es lieber etwas dicker und sehr cremig.
Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

In Schüsseln anrichten, mit Sahne verzieren, mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und mit dem Schinken belegen. Fertig!



Als Variante könnt ihr auch klein geschnittene Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen, dann erst das Gemüse dazugeben und mit etwas Weisswein ablöschen, bevor ihr die Brühe angießt.

Lasst es Euch schmecken!

Samstag, 13. Oktober 2012

Kartoffel- Steinpilzsuppe


Herbstzeit- Suppenzeit.
Ich bin ein Suppenkaspar, auch Eintöpfe zählen dazu. Am liebsten schön dick und sähmig!

Diesmal gab es Kartoffel- Steinpilzsuppe, eine wunderbare Kombination, die durch den aufgestreuten Parmesan am Ende noch perfekt abgerundet wird.
Vorsicht: macht süchtig!

Das braucht ihr für 2 Personen:
200g getrocknete Steinpilze
700g vorwiegend festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 Stange Lauch, gewaschen und in Ringe geschnitten
1/4 Bund Thymianzweige
100g Parmesan
3 EL Olivenöl
2 EL Butter
1l Hühnerfond
50ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
Pilzgewürz (Schuhbeck)


Und so wirds gemacht:
Die Steinpilze müsst ihr ca 1-2 Stunden vorher kalt abbrausen und dann in 500ml heissem wasser quellen lassen.
Kurz vor Beginn des Kochens gießt ihr sie ab und fangt dabei den Pilzfond auf.
Legt vier oder fünf schöne beiseite für später, der Rest wird klein gewürfelt.
In einem großen Topf erhitzt ihr das Öl und bratet darin den Lauch und die Thymianzweige a, bis der lauch sich goldbraun färbt.
Dann gebt ihr die Pilze und die Kartoffeln dazu und bratet sie für ca. 1 Minute mit, dann gießt ihr das Gemüse mit dem Pilzfond und der Geflügelbrühe auf.



Bei mittlerer Hitze lasst ihr alles 30-40 Minuten köcheln.
Danach fischt ihr die Thyminazweige heraus und püriert das Gemüse mit einem Stabmixer.
Mit Salz, Pfeffer und Pilzgewürz abschmecken, Sahne einrühren.
Währenddessen bratet ihr die herausgelassenen Steinpilze in 2 EL Butter goldbraun an.
Die Suppe gebt ihr in tiefe Teller, legt die gebratenen Pilze darauf und bestreut alles mit etwas geriebenem Parmesan. Pfeffern, fertig.
Dazu passt deftiges, getoastetes Körnerbrot.



Lasst es Euch schmecken!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

geschmortes Huhn nach Bauernart


Und wieder ein Gericht nach einem Rezept von Donna Hay.
Eintöpfe sind nicht fotogen, aber wirklich lecker, deftig und wärmend bei diesem Schmuddelwetter.

Was braucht ihr für 4 Portionen?
2 große oder 4 mittelgroße Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 Stange Lauch
200g kleine Champignons
1/2 Bund Thymian
1/2 Bund Estragon
2 Knoblauchzehen
2 Hühnerbrustfilets
4 Scheiben durchwachsener Schinken/ Prosciutto
400 ml Hühnerfond
100 ml Sahne
etwas Mehl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
2 EL Olivenöl


So wirds gemacht:
Die Kartoffeln werden geschält und in grobe Würfel geschnitten.
Lauch putzen, in Ringe schneiden.
Champignons putzen, Strunk bei Bedarf entfernen.
Schinken und Huhn klein schneiden/ würfeln.
Knoblauchzehen schälen.
Kräuter waschen, Estragonblätter abzupfen.


Olivenöl erhitzen, Speck und Lauch darin 1-2 Minuten anbraten.
Das Fleisch mit Mehl bestäuben, dazugeben und ebenfalls anbraten, bis es leicht gebräunt ist.
Pilze dazugeben, weitere 2 Minuten mitbraten, dabei immer schön rühren.
Dann kommen die Kartoffeln, der Fond und die Kräuter dazu.
Zugedeckt bei mittlerer Temperatur 20 - 25 Minuten köcheln lassen.


Thymian herausnehmen.
Sahne dazugeben, etwas einreduzieren lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Fertig!


Natürlich kann man auch noch Möhren, Sellerie etc. dazugeben, oder Rindfleisch verwenden.
Auch die Sahne ist nur optional.

Lasst es Euch schmecken!

Montag, 10. September 2012

Kürbiszeit: Kürbissuppe



Die Kürbiszeit bricht an, und auch, wenn das nun wirklich den Herbst einläutet, hüpft mein Herz, denn ich liebe Kürbis!
Meine liebste Sorte ist der Hokkaido, da man bei ihm die sehr dünne Schale mitessen kann und er sich dadurch leicht verarbeiten lässt, dazu kommt ein herrlich maronig- nussiges Aroma.

Ich habe auch inzwischen ein spezielles Gewürz für Kürbisgerichte: den Kürbiskönig von Herbaria (ich habe es bei Gourmondo gekauft).

Das erste Kürbisgericht der Saison wurde bei uns Kürbissuppe, zu der es im Netz und in den Kochbüchern zig verschiedene Varianten gibt.
Wir bevorzugen eine klassische- ohne Ingwer, Kokosmilch und Co.

Was braucht ihr für 4 Personen?
1 Hokkaido Kürbis
3 große Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 halbes Bund glatte Petersilie
1 - 1,5l Gemüsefond (selbstgemacht oder fertig von Lacroix, Lafer, Schubeck...)
100ml Weisswein
Salz, Pfeffer, Curcuma, Currypulver - oder eben den Kürbiskönig
wer mag: eine Handvoll geriebenen Käse (Gouda, Gruyere, Appenzeller...)
2 EL Kürbiskerne
2 EL Olivenöl
Balsamicocreme zum garnieren




So wirds gemacht:
Die Kartoffeln und Zwiebeln werden geschält und gewürfelt.
Der Kürbis wird aufgeschnitten, die Kerne ausgehölt und das Fleisch ebenfalls in Würfel geschnitten.
Beim Hokkaido kann die Schale, wie gesagt, mit verzehrt werden; ihr könnt ihn aber auch schälen.
Da später püriert wird, lasse ich ihn bei diesem Gericht mit der Schale.
Die Petersilie wird gewaschen und gehackt.
Das Olivenöl wird in einem großen Topf erhitzt, die Zwiebeln darin angeschwitzt. Dazu kommen nach und nach die Kartoffelwürfel, die Petersilie und der Kürbis. Alles wird unter rühren einige Minuten gegart.
Dann wird mit dem Wein abgelöscht und gerührt, bis der Wein eingekocht ist. Danach gießt ihr den Fond an, bis alles bedeckt ist.
Nun dreht ihr die Hitze etwas runter und lasst die Suppe 20 min sanft köcheln.
Nach dieser Zeit nehmt ihr die Suppe vom Herd und püriert alles. Wir mögen unsere Suppen gerne sämig/ Eintopfartig, wenn ihr sie lieber dünnflüssig habt, könnt ihr Fond ergänzen, bis es passt.
Nun wird mit den Gewürzen abgeschmeckt.
Fertig- ihr könnt die Suppe nun anrichten und nach Geschmack mit geriebenem Käse, Kernen und Balsamicocreme verfeinern.


Lasst es Euch schmecken!