Ich hatte schon lange Lust, Pasta bzw. gefüllte Ravioli mal selber zu machen.
Letzten Freitag wars dann so weit, ich hatte Zeit und machte mich ans Werk.
Vorweg: ich habe keine Pastamaschine und auch keine Förmchen, es ist alles Handmade, daher sieht das Ergebnis auch entsprechend unregelmäßig aus.
Da der Teig der fertigen Nudeln am Ende stellenweise doch recht dick war und die Nudeln sehr unterschiedlich groß, werde ich mir für den nächsten versuch die Pastamschine meiner Mutter leihen und mir solche Förmchen besorgen
(klick), denn es hat wirklich Spaß gemacht, war sehr lecker und definitiv nicht das letzte Mal!
Das braucht ihr für 4 Portionen:Teig:300g Mehl
100g Hartweizengrieß
1 TL Salz
2 Eier
100ml Wasser
Füllung:200g Ricotta
1 Rolle Ziegenfrischkäse, entrindet (z.B. Sainte Maure)
1 Handvoll getrocknete Tomaten
3 EL Pinienkerne
1/2 Bund Basilikumblätter
1 EL geriebenen Parmesan
Pfeffer, frisch gemahlen
So wirds gemacht:Mehl, Hartweizengrieß, Eier, Salz und Wasser zu einem glatten, nicht klebenden Teig verkneten.
Bei Bedarf fügt ihr noch etwas Mehl dazu, bis der Teig nicht mehr klebt.
Den Teig 30 Minuten lang abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen.
In dieser Zeit könnt ihr prima die Füllung vorbereiten:
Ricotta, entrindeter und gewürfelter Zigenkäse, kleingeschnittene Tomaten und angeröstete Piniekerne mit einem Pürierstab oder in der Küchenmaschine mixen.
Mit Pfeffer würzen, den geriebenen Parmesan und den kleingeschnittenen Basilikum unterrühren.
Tipp: wer keinen Ziegenkäse mag, nimmt einfach mehr Ricotta!
Den Teig rollt ihr nun auf einer bemehlten Arbeitsplatte so dünn wie möglich aus, er sollte aber nicht durchsichtig werden, dann ist er zu dünn.
Mit einem Glas stecht ihr runde Kreise heraus. Die Reste verknetet ihr dann immer wieder und rollt bzw. stecht ihr neu aus.
Auf die Kreise gebt ihr dann einen Klecks der Füllung.
Den Teig klappt ihr dann Mondförmig aufeinander und drückt die Ränder mit dem Finger oder einem Löffel fest zu.
Tipp 1: nehmt ruhig ein Glas mit nicht zu großem Durchmesser, mir kam das alles sehr klein vor und ich habe daraufhin eine Tasse genommen, die Nudeln werden aber im Wasser später viel größer.
Tipp 2: gerade am Rand, wo der Teig zugedrückt wird und überlappt sollte er möglichst dünn sein, sonst besteht die Gefahr, dass der Teig an der Seite schnell gar ist und rissig wird, der Rand aber noch zu bissfest ist.





Die Nudeln gebt ihr dann in kochendes, gesalzenes Wasser und schaltet die Hitze herunter, die Nudeln sollten nicht mehr sprudelnd kochen, sondern nur noch leise köcheln.
Wenn sie hochsteigen, gebt ihnen noch 2-3 Minuten, dann sind sie gut.
Ich habe sie aufgrund der geschmacklich intensiven Füllung nur noch in Butter geschwenkt und mit Parmesan und Basilikum bestreut.
Fertig.