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Mittwoch, 12. Dezember 2012

Putengyros mit Fladenbrot & Tzatziki

Dieses Gericht war Bestandteil meiner zweiten Hello Fresh Box.
Im Prinzip wirklich nichts herausragend- Originelles, aber: soooo lecker!
Die Gewürzmischung zum marinieren des Fleisches war einfach richtig toll.

Das braucht ihr für 2 Personen:
300g Putenschnitzel
1 rote Paprika
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200g Joghurt
1 Salatgurke (für mich hätte 1/2 gereicht)
1 Fladenbrot (auch hier reichte 1/2 locker)
je 2 Zweige Thymian und Oregano
2g Paprikapulver
1g gemahlener Koriander
1g Kreuzkümmel
Öl, Salz, Pfeffer

So wirds gemacht:
Für das Tzatziki Gurke waschen und fein reiben, Knoblauch schälen und fein würfeln.
Die Hälfte des Knoblauchs mit der Gurke und dem Joghurt mischen und mit Salz & Pfeffer würzen.
Die Putenschnitzel waschen und trocken tupfen, in Streifen schneiden.
Das Fleisch vermengt ihr mit Paprika, dem restlichen Knoblauch, Kreuzkümmel und Koriander, vermengt alles mit 1-2 EL Öl und lasst es kurz marinieren.
In der Zwischenzeit Fladenbrot in Streifen schneiden, mit etwas Öl beträufeln und dann beidseitig rösten (ich habe es im Ofen angeröstet).
Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden.
Thymian- und Oreganoblätter von den Stengeln zupfen und fein hacken.
Zwiebel schälen und in grobe Ringe schneiden.
Das Fleisch in einer heissen Pfanne kurz und scharf anbraten, Paprika dazugeben und 3-4 Minuten mitbraten. Thymian und Oregano zufügen, salzen und pfeffern.
Alles gemeinsam auf Tellern anrichten, genießen.



Lasst es Euch schmecken!

Donnerstag, 15. November 2012

Hello Fresh Rezept No.1: Gulasch


Die beiden Fleischgerichte möchte ich zuerst kochen, und die Wahl meines Mannes fiel auf das Gulasch.
Also machte ich mich gestern Abend direkt daran.

Was ich zusätzlich aus meinem Vorrat brauchte: Öl, Salz, Pfeffer.
Das wars. Sehr übersichtlich, sowas hat man, denke ich, immer im Haus.

Aus der Box habe ich verwendet:
300g Schweinegulasch
3 Kartoffeln
2 Schalotten
1 rote Paprika
200ml Sahne
2g edelsüßes Paprikapulver
5g Speisestärke
2 Stengel glatte Petersilie



Gebraucht habe ich eine knappe halbe Stunde, das Rezept habe ich genau befolgt- nur das Fleisch habe ich etwas kleiner geschnitten, da ich etwas Angst hatte, dass es sonst in der kurzen Zeit nicht weich wird.
So hat es dann auch geklappt.



Das Endergebnis: schnell, lecker, frisch.
Natürlich kein "typisch ungarisches" Gulasch, aber es war wirklich aromatisch und paprikalastig- lecker.
Von den Mengen her: reichte perfekt, um uns zwei gute Esser satt zu bekommen, mehr hätte ich auch so nicht für uns gemacht.
Wir sind zufrieden mit dem ersten Gericht, den Produkten dafür und der Umsetzung.
Und gespannt auf die nächsten vier!




An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei denen bedanken, die meinen Code genutzt haben- ich hoffe, ihr habt auch soviel Spaß an der Box, wie ich bisher!

Auch hier nochmal die Tipps:
Mit Testsieger3 gibts übrigens derzeit 10€ Rabatt; mit dem Code MTW2AF könnt ihr sogar 20€ bei Eurer Erstbestellung einer 3er oder 5er Box sparen, damit verschafft ihr mir dann eine Gutschrift von 12€- vielen Dank an alle, die es nutzen. Das ist übrigens das normale Empfehlungssystem von HelloFresh, es hat nichts mit dem Blog zu tun, jeder Abonnent kann teilnehmen.

Sonntag, 11. November 2012

Rotes Schweinefleischcurry mit Süßkartoffeln


Letztens gab es mal wieder dieses Rezept aus dem Kochbuch "Keine Zeit für kochen" von Donna Hay.
Ich habe es allerdings ein wenig abgewandelt und den Koriander weggelassen, ich HASSE den Geschmack nämlich, in meinem Mund entwickelt er sich sofort zu Seife.

Das Gericht war dennoch sehr lecker, sehr aromatisch und wirklich mal wieder schnell und unaufwendig gekocht.

Das braucht ihr für 2 Personen:
1,5 EL rote Currypaste (bei mir: Bamboo Garden)
1 Zwiebel, klein gewürfelt
1 TL geriebener Ingwer
250g geschälte und in Scheiben geschnittene Süßkartoffeln
250ml Kokosmilch
250ml Hühnerbrühe
350g Schweinefilet, ebenfalls in düne Scheiben geschnitten
eine Handvoll Basilikum
1 EL Pflanzenöl
etwas frisch gemahlener Pfeffer



So wirds gemacht:

Ihr erhitzt das Öl in einem großen Topf und gebt die Currypaste dazu. Diese wird etwa eine Minute angebraten, wenn aromatischer Duft aufsteigt, gebt ihr die Zwiebeln und den Ingwer dazuund dünstet sie zwei Minuten mit an.
Anschließend gebt ihr die Kartoffelscheiben, die Kokosmilch und die Brühe dazu und lasst alles 8-10 Minuten sanft köcheln, bis die Kartoffeln anfangen, weich zu werden.
Nun gebt ihr die Schweinefleischscheiben dazu und lasst sie ca. 5 Minuten in der Brühe mitgaren.
Das fertige Curry serviert ihr in Schalen und garniert sie mit dem frischen Basilikum und frisch gemahlenem Pfeffer.
Fertig!



Lasst es Euch schmecken!

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Gorgonzola Huhn auf Blattspinat


Ihr wisst ja bereits, dass ich ein großer Käse bzw. Gorgonzolafa bin.
Nun soll man ja in der Schwangerschaft keinen Blauschimmelkäse essen, erhitzt wurde es mir aber von meiner Frauenärztin erlaubt.
Und so gönne ich mir ab und an eine richtige Gorgonzola Sünde- glücklicherweise teilt mein Mann diese Leidenschaft!

Fleisch kommt bei mir derzeit fast etwas zu kurz, da ich ja nur gut bzw. komplett durchgebratenes essen darf- so fallen die meisten Rindfleischgerichte bzw. Ente und ähnliches leider weg.
Huhn ist hier einfach das unkomplizierteste, und so musste diese Fleischsorte mal wieder herhalten.

Das braucht ihr für 2 Personen:
2 dicke Hühnchenbrustfilets
1/2 Packung aufgetauten TK Blattspinat (ich liebe den von Iglo, steht frischem Spinat in Nichts nach, wie ich finde)
150g Gorgonzola (z.B. den Cremoso von Galbani)
150ml Milch
2 Schalotten, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen
1 Eigelb
etwas Mehl
3-4 Scheiben ungetoasteten Vollkorntoast
Salz, Pfeffer, Muskat
4 EL Butter
Reis als Beilage, wenn gewünscht

Und so wirds gemacht:
Vorsichtig eine Tasche ins Fleisch schneiden, eine pro Filet. Vorsichtig, an einer Längsseite sollte sie noch zusammenhalten. Ihr könnt es auch vom Metzger machen lassen, aber mit einem scharfen, langen Messer geht es auch so ganz wunderbar.
Innen und aussen salzen und pfeffern. In jede Tasche legt ihr eine dünne Scheibe Gorgonzola.
Mit einem langen oder zwei kurzen Zahnstochern steckt ihr die Tasche fest.
Dann wird klassisch paniert: das Fleisch wird erst in Mehl, dann in verquirltem Eigelb und zum Schluss im zerbröselten Brot gewälzt. Die Brotkrümel drückt ihr fest an, dann wird es auch beim braten halten.
Ofen auf 150°C (Umluft) vorheizen.
In einer Pfanne erhitzt ihr 2 EL Butter und bratet dann das Fleisch rundherum bei mittlerer Hitze darin an, bis die Panade goldbraun wird. Ich nehme Butter, weil Öl die Brotpanade zu schnell verbrennt.
Ist das Fleisch so weit, nehmt ihr es heraus und stellt es auf eiem Teller im Backofen warm, so kann die Mitte auch noch weiter durchgaren.
Währenddessen schwitzt ihr die Schalottenwürfel in der restlichen Butter in einer weiteren tiefen Pfanne an und gebt den zerdrückten Knoblauch dazu. Wenn die Schalotten glasig sind, gebt ihr den Spinat dazu und dünstet ihn unter Rühren bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten an.
Salzen, ordentlich pfeffern und etwas Muskat dazugeben.
In einem Topf wird der restliche Gorgonzola geschmolzen und mit Milch unter Rühren eingekocht. Salzen, pfeffern und Muskatnuss dazugeben

Wer mag, kocht sich währenddessen Reis als Beilage dazu, mir reichte Fleisch mit Spinat aus, meinem Mann wars mit Reis lieber.

Alles zusammen anrichten, fertig.
Der Gorgonzola im Fleisch ist weich und cremig, die Panade knusprig, das Fleisch saftig.
Der Spinat passt geschmacklich prima dazu.



Lasst es Euch schmecken!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

geschmortes Huhn nach Bauernart


Und wieder ein Gericht nach einem Rezept von Donna Hay.
Eintöpfe sind nicht fotogen, aber wirklich lecker, deftig und wärmend bei diesem Schmuddelwetter.

Was braucht ihr für 4 Portionen?
2 große oder 4 mittelgroße Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 Stange Lauch
200g kleine Champignons
1/2 Bund Thymian
1/2 Bund Estragon
2 Knoblauchzehen
2 Hühnerbrustfilets
4 Scheiben durchwachsener Schinken/ Prosciutto
400 ml Hühnerfond
100 ml Sahne
etwas Mehl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
2 EL Olivenöl


So wirds gemacht:
Die Kartoffeln werden geschält und in grobe Würfel geschnitten.
Lauch putzen, in Ringe schneiden.
Champignons putzen, Strunk bei Bedarf entfernen.
Schinken und Huhn klein schneiden/ würfeln.
Knoblauchzehen schälen.
Kräuter waschen, Estragonblätter abzupfen.


Olivenöl erhitzen, Speck und Lauch darin 1-2 Minuten anbraten.
Das Fleisch mit Mehl bestäuben, dazugeben und ebenfalls anbraten, bis es leicht gebräunt ist.
Pilze dazugeben, weitere 2 Minuten mitbraten, dabei immer schön rühren.
Dann kommen die Kartoffeln, der Fond und die Kräuter dazu.
Zugedeckt bei mittlerer Temperatur 20 - 25 Minuten köcheln lassen.


Thymian herausnehmen.
Sahne dazugeben, etwas einreduzieren lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Fertig!


Natürlich kann man auch noch Möhren, Sellerie etc. dazugeben, oder Rindfleisch verwenden.
Auch die Sahne ist nur optional.

Lasst es Euch schmecken!

Montag, 1. Oktober 2012

Albondigas - Hackbällchen in Tomatensosse


Dieses Gericht ist nicht unbedingt fotogen, aber wahnsinnig lecker.
Auch für "Albondigas" gibt es zig Variationen.
Ich habe mal wieder meinen eigenen Weg genommen, und hätte mich wirklich reinlegen können, so lecker fand ich es.

Meine Version bedarf einiger Schnibbelarbeit, man braucht mehr Zeit als sonst- oder eine Küchenhilfe- aber es lohnt sich.

Das braucht ihr für 2 Personen
4 rote Spitzpaprika
500g Eiertomaten
1 Zwiebel
4 Zehen Knoblauch
250g grüne Oliven, entsteint
1 Dose Tomatenstücke
300g gemischtes Hackfleisch
italienische Kräuter mit Zwiebeln (TK)
Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat, Cayenne Pfeffer, Kreuzkümmel
2 EL Semmelbrösel
1 Ei
100ml Rotwein
etwas Honig
1/2 Bund glatte Petersilie
3 EL Olivenöl


Und so wirds gemacht:
Zuerst legt ihr die Spitzpaprika bei 200°C Umluft in den Backofen und lasst sie dort in 15-25 Minuten unter wenden braun/ schwarz werden (siehe Bilder).
Schneller geht es unter dem Backofengrill, dann soltet ihr aber dabei bleiben, das geht sehr schnell!
Herausnehmen, abkühlen lassen.
Die Tomaten anritzen, mit kochendem Wasser überbrühen.
Tomaten und Spitzpaprika die Haut abziehen, entkernen, klein würfeln.





Zwiebel klein würfeln, ebenso die Oliven.
Damit sind die Vorbereitungen für die Sosse fertig.

Für die Fleischbällchen verknetet ihr das Hackfleisch mit einem Ei, zwei Esslöffeln Semmelbrösel, zwei Esslöffel der italienischen Kräuter, Salz, Pfeffer, Muskat, zwei zerdrückten Knoblauchzehen und viel Paprika.
Aus dem entstandenen Teig fomt ihr kleine Bällchen.



In einer großen und hohen gusseisernen Pfanne werden die Hackbällchen im heissen Olivenöl scharf angebraten, ich gebe auch hier nochmal Paprikagewürz dazu.
Sind sie von allen Seiten gut gebräunt, nehmt ihr sie heraus und stellt sie in den warmen Backofen.
Im verbleibenden Olivenöl werden die Zwiebelwürfel mit dem Knoblauch angebraten, nach und nach kommen Tomaten, Paprika und Olivenstücke dazu, unter Rühren wird alles angebraten und dann mit dem Rotwein abgelöscht und einige Minuten kochen gelassen, bis der Alkohol verflogen ist.
Dann gebt ihr die Dosentomaten dazu, würzt die Sosse schonmal mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Paprika und lasst sie bei mittlerer Hitze 40 Minuten einkochen.
Dann kommen für weitere 20 Minuten nochmal die Hackbällchen mit hinein, nun sollte die Sosse wirklich nur noch ganz sachte köcheln, damit sie nicht zerfallen.



Am Schluss kommt die gewaschene und kleingehackte Blattpetersilie dazu.
Nun schmeckt ihr nochmal ab und würzt bei Bedarf nach, ich gebe zu Tomatensossen grundsätzlich einen Klecks Honig.
Fertig!
Dazu passt Baguette, aber auch Nudeln, Kartoffeln- oder man isst sie einfach pur!



Lasst es Euch schmecken!

Mittwoch, 12. September 2012

Kürbiszeit: Hähnchenschenkel mit Ofenkürbis

Ich habe es ja schon angekündigt: die Kürbiszeit bei meet Me in the Kitchen wurde eingeläutet.
Nach der Kürbissuppe folgt heute etwas "handfesteres".

Das braucht ihr für 2 Personen:
1/2 Hokkaidokürbis
3 Kartoffeln
1 Fetablock
2 Hühnchenschenkel
Butter
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz

So wirds gemacht:
Am besten heizt ihr direkt den Ofen auf 180°C (Umluft) vor.
Dann schält ihr Kartoffeln und Kürbis (hier entferne ich die Rinde lieber, da am Ende nicht püriert wird, ihr könnt sie aber auch dranlassen) und würfelt alles in etwa gleichgroße Stücke.
In einer Schüssel mischt ihr die Würfel mit dem Olivenöl, dem gepressten Knoblauch und den Gewürzen.
Die Hühnchenschenkel werden gewaschen und trockengetupft, anschließend ebenfalls mit den Gewürzen eingerieben.
Das Gemüse wird auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilt, die Hühnerschenkel in die Mitte gelegt. Darauf kommt jeweils ein Stück Butter.
Das Blech wird dann für 40 min in den Ofen geschoben, zwischendurch könnt ihr die Schenkel wieder mit der zerlaufenen Butter beträufeln.
Nach 40 min gebt ihr den gewürfelten Feta dazu und schiebt alles nochmal für 20 min in den heissen Ofen.






Fertig!
Die Kartoffeln sind nun knusprig, ebenso wie das Fleisch; der Kürbis weich und sehr aromatisch, der Feta warm und weich.


Lasst es Euch schmecken!