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Montag, 24. September 2012

Basics: Rotes Pesto


Ihr habt mich dazu inspiriert, mich einmal mit rotem Pesto zu versuchen.
Gefühlt gibt es dazu noch mehr Varianten, als beim Grünen.

Mein erster Versuch sollte wieder klassisch sein, ohne Ricotta, Tomatenmark, Käse etc.
Vielleicht beim nächsten Mal ;)!

Was habe ich für ein Glas verwendet?
1 Packung ungesalzene, getrocknete Tomaten (Supermarkt, liegt oft beim Gemüse)
4 Knobauchzehen
2 EL Tomatenöl (Olive geht auch) zum einlegen
gutes Olivenöl nach Bedarf
1 rote Zwiebel
1 Zweig Rosmarin
Salz, Pfeffer

So wirds gemacht:
Zuerst habe ich die getrocknetenen Tomaten in zwei Esslöffel Tomatenöl und mit zwei geschnittenen und angedrückten Knoblauchzehen für einige Tage eingelegt.
Ihr könnt auch normales Olivenöl verwendet, ich habe das Tomatenöl geschenkt bekommen und mag das etwas intensivere Aroma.
In einer Tupperdose im Kühlschrank hat es so 2-3 Tage verbracht, ich habe zwischendrin immer Mal geschüttelt, damit es sich gut verteilt.


Am Herstellungstag habe ich die eingelegten Tomaten dann etwas auf Küchenpapier "abölen" lassen und klein geschnitten.
Die Zwiebel habe ich ebenfalls fein gewürfelt, den Rosmarin gewaschen, die Nadel abgezupft und ebenfalls etwas kleingeschnitten.
Mit zwei Esslöffeln Olivenöl und zwei geschnittenen Knoblauchzehen habe ich die Zutaten dann miteinander in einem hohen Messbecher püriert.
Je kleiner ihr die Zutaten vorher schneidet, desto einfacher geht es.
Je nach Bedarf und Konsistenz gebt ihr weiter Olivenöl dazu.



Mit wenig Salz und etwas Pfeffer abschmecken- fertig.
Das Pesto ist so sehr intensiv, leicht stückig und seeeeeeehr tomatig.
Ihr könnt auch erstmal nur eine halbe Packung nehmen, ich fand es aber sehr lecker so.
Pur zu Nudeln oder als Beigabe zu Tomatensossen, sehr lecker.

Ich werde weiter experimentieren!

Samstag, 25. August 2012

Basics: grünes Pesto


Ich esse für mein Leben gerne grünes Pesto.
Deshalb gehört es auch unbedingt mit in meine "Basic" Liste, die ich nach und nach füllen werde.

Zum Pesto alla Genovese findet man im Netz und in Kochbüchern so viele Rezepte, wie für kaum ein anderes Gericht.
Jeder macht es ein wenig anders, nimmt den Mörser statt Pürierstab, variiert die Mengen, die Käsesorte, die Nüsse, die Öle; es gibt Rezepte mit Zitronensaft; Rucola oder Petersilie als Zugabe und und und...da hat jeder so seine Art.
Mein Tipp: probiert aus und schmeckt dann einfach heraus, wie es Euch am besten mundet- ich liebe es zum Beispiel mit wirklich viel Parmesan und Knoblauch!


Was braucht ihr für 3-4 gute Esser?
3 Bund Basilikum (oder 2 große Töpfe)
einige Stengel Blattpetersilie
150g Pinienkerne
2 Knoblauchzehen
1 große Ecke Parmesan
gutes Olivenöl, nicht zu kräftig im Geschmack; nach Bedarf
Salz, Pfeffer

So wirds gemacht:
Die Basilikum- und Petersilienblätter werden von den Stengeln gezupft, diese sind oft recht bitter und verderben den Geschmack.
Die Blätter kommen dann gemeinsam mit den Pinienkernen (ich röste sie nicht immer an, wenn ihr das macht, dann bitte ohne Fettzugabe und vorsichtig, zu stark gebräunte werden oft zu kräftig im Geschmack und verderben das Gesamtkonzept) und den geschälten Knoblauchzehen in einen Messbecher.
Alles wird unter langsamer Ölzugabe püriert- gebt anfangs nicht zuviel Öl dazu, ihr merkt es anhand der Konsistenz beim pürieren, wieviel nötig ist.
Der Parmesan wird fein gerieben und dem Pürree beigemengt, die Mischung wird dann unter weiter Ölzugabe mit einem Löffel verrührt, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
Mit Salz & Pfeffer abschmecken- fertig.



Lasst es Euch schmecken!